Konferenz „Lena Vandrey”
Präsentation
Sie schreibt lyrische Prosa, malt und schafft Skulpturen aus wiederverwerteten Materialien. Als engagierte Feministin realisiert sie eine Reihe von Zyklen zu historischen, symbolischen und mythologischen Themen und erforscht die Identität von Frauen.
Lena Vandrey (1941-2018) wurde während der Nazi-Besatzung in Breslau (Polen) geboren und war von den Schrecken des Krieges geprägt. 1959 entschied sie sich für das Exil in Paris, zog sich dann 1967 in ein Landhaus im Departement Gard zurück, wo sie mehr als zwanzig Jahre lang lebte. Seit Beginn der 1970er Jahre engagierte sie sich in der französischen Frauenbewegung. 2002 erwarb sie ein Herrenhaus in Bourg-Saint-Andéol, das sie in das Musée des Anges–Lena Vandrey umwandelte. Als Autodidaktin schrieb sie lyrische Prosa, malte und schuf Skulpturen aus wiederverwerteten Materialien, die sie sammelte. Als engagierte Feministin schuf sie im Laufe ihres Lebens eine Reihe von Zyklen zu historischen, symbolischen und mythologischen Themen, in denen sie sich mit der Identität
von Frauen auseinandersetzte.
Daten
Sonntag, den 15. Februar 2026 von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr.
Preise
Eintritt frei.